Meer fietskilometer – Anzahl der gefahrenen Kilometer in den Niederlanden steigt

Hallo liebe JobRadler,

ein altbekanntes Sprichwort sagt „manchmal ist weniger, mehr“. Und da Ausnahmen die Regel bestätigen, ist manchmal mehr, doch mehr? Genug Verwirrung zum Einstieg, wir beschäftigen uns in diesem Blog über einen erfreulichen Anstieg.

Mehr Niederländer fahren mehr Fahrrad

Aufstieg, Anstieg, Abstieg? Steigt da noch jemand durch? Wie auch immer man es ausdrückt. Der Fahrradmarkt in Europa wächst und wächst und wächst, und das Dank der auf- und umsteigenden Gesellschaft, die des Fahrrad´s Potenzial erkannt hat. Auch die europäische Radnation schlechthin, die Niederlande, ist nach wie vor auf der Überholspur. Die neusten Zahlen der „Mobilitätsbilanz 2013 (Kennisinstituut voor Mobiliteitsbeleid)“ zeigen das unsere Nachbarn vermehrt das Rad nutzen. Das spiegelt sich sowohl in der Anzahl der Radfahrenden, als auch in der Länge der Distanzen, die der Durchschnitts-Niederländer mit seinem Fahrrad hinter sich bringt, wider. Und nein, das liegt nicht nur am Bevölkerungszuwachs in den Niederlanden, dafür gibt es einige andere Gründe…

E-Bikes erleichtern Einsatzwillen

Die Anzahl Radfahrer und die Streckenlänge nimmt bei unseren Nachbarn zu. Das besagen die veröffentlichen Daten und Statistiken für den Zeitraum von 2000 bis 2012 im Fietsberaad.

Um 5 % stieg die Anzahl der Radfahrer durch den Zuwachs der Bevölkerung. Mehr Menschen, mehr Fahrradfahrer. Aber nicht nur das: zusätzlich stieg die Anzahl der gefahrenen Kilometer pro Person gerechnet um 9%. Den größten Einfluss daran haben wohl die elektrischen Fahrräder, die über die vergangenen Jahre kontinuierlich an Beliebtheit gewonnen haben. Technisch fortschrittlicher und preislich günstiger – immer mehr Menschen wissen inzwischen diese Mobilitätsvariante zu schätzen und fahren deshalb weiter und öfter mit dem E-Bike.

Insgesamt gesehen stieg die Anzahl der Fahrradkilometer seit Anfang des Jahrtausends bis 2012 sogar um 14 %.

Generationsfrage: Für Berufstätige wird es interessant

Maßgeblichen Anteil an diesem Trend hat laut dem Bericht von Fietsberaad auch die ältere Generation, die durch den elektrischen Antrieb problemlos mobil sein kann. Aber auch vermehrt berufstätige Frauen im Alter ab 50 Jahren entdecken das Rad für sich und ersparen sich in Großstädten Eile und Stress. Die größte Zielgruppe der Fahrradfahrenden bleiben aber Männer ab dem 40. Lebensjahr.

Es scheint, als hat das JobRad-Konzept den Nerv der Zeit getroffen. Wir sind gespannt welchen Weg die Entwicklungen nehmen – hauptsache sie steigen an!

 

Quelle: Fietsberaad.nl

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