Begeisterung und Leidenschaft

Das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel für die Nahmobilität

Nachhaltigkeit, Gesundheit, Energieverbrauch, Mobilitätskosten und Lebensqualität – an diesen Werten muss sich Nahmobilität messen lassen. Und mehr Nahmobilität muss der Grundbaustein für unsere zukunftsfähige Mobilität sein, denn mit keiner anderen Variante der Verkehrsplanung lassen sich so viele positive Aspekte verbinden wie bei der Nahmobilität.  
Der momentane Anteil des Rades in der Nahmobilität in Deutschland liegt bei etwa 10%, Fachleute und Verbände schätzen, dass diese Prozentzahl bald auf 20% erhöht wird, denn circa 50% aller Kfz-Fahrten sind Kurzstreckenfahrten unter 5 km und diese Fahrten könnten durch andere Verkehrsmittel wie das Fahrrad ersetzt werden. Ganze 30% der städtischen Haushalte besitzen nämlich ausschließlich Fahrräder, da wäre dieser Wechsel gut zu schaffen.  
Denn wenn es heißt: Fahrrad ist urbanes Verkehrsmittel Nr. 1, dann wissen wir, die Mobilität hat sich gewandelt und orientiert sich neu am „Maßstab Mensch“ und dieser Maßstab misst sich an unseren Bedürfnissen: Jeder Mensch hat tief im Inneren den Wunsch, mit der Natur verbunden zu sein, die frische Luft des Fahrtwindes einzuatmen und das Leben wieder mehr zu spüren, denn saubere Luft ist kein Luxus der Landgemeinde, sondern auch Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben in der Stadt. Und mit der „Nahmobilität 2.0“ kommen wir diesem Bedürfnis langsam aber sicher wieder näher.